Es wäre verrückt, alle Rosen zu hassen,
nur weil dich eine gestochen hat.
Genau so ist er mit der Liebe.“

  • nach Antoine de Saint-Exupéry

Ein unendlicher Akt der Verzweiflung

Eigentlich sollte es eine andere Art von Blog werden, nicht mehr die Art von Blog in der ich der verflossenen Liebe meines Lebens hinterher trauere. Zumal er nicht die Liebe meines Lebens gewesen sein kann, denn dann hätte diese Liebe nicht so ein jähes und verblödetes Ende gefunden – zum wiederholten Mal.

Langsam werde ich sauer; vor allem auf mich selbst. Denn eigentlich bin nur ich diejenige, die sich einfach nicht treu bleibt. Jahre der Unterdrückung und der Abhängigkeit. So sehr habe ich mich danach gesehnt endlich aus diesem Konstrukt auszubrechen und was mache ich? Wieder das alte vertraute suchen und mich unterdrücken lassen und mich abhängig machen. DUMM!

Es ist so dumm, dass ich mittlerweile gar nicht mehr so genau auf Details eingehen möchte weil diese Situation mir so viel Kraft raubt. Kraft die ich ohnehin nicht habe oder sparsam für andere Dinge einsetzen muss. Ich weiß am besten wie es ist all seine Kraftreserven aufgebraucht zu haben und in diesen Zustand will ich einfach nicht mehr verfallen. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit sich nur noch auf mich und die Menschen die mir wirklich wichtig sind zu konzentrieren.

Vielleicht sortieren sich dann auch meine wirren, bedeutungsschwangeren Träume, die ich zurzeit wirklich bedenklich finde. Manchmal habe ich das Gefühl Hellsehen zu können in anderen Momenten frage ich mich, ob meine Sinne einfach so geschärft sind, so dass ich Dinge wahrnehme, die ich bewusst nicht wirklich erkennen kann, weil ich zu verkopft bin.

In diesem Sinne … Cry me a river (danke für nichts)